Wenn immer häufiger von chronischer Übersäuerung die Rede ist, hat das nichts mit Laktatüberschuss in den Muskeln zu tun – sondern mit einem schleichenden Prozess auf zellulärer Ebene. Ausgelöst wird die Übersäuerung durch Nahrungsmittel, die bei der Verarbeitung im Körper eine Säurebildung zur Folge haben. Erkennbar soll das Problem laut Experten beispielsweise an Symptomen wie Leistungsschwäche und allgemeiner Abgeschlagenheit, aber auch Muskelschmerzen und Immunschwäche sein.

Ausführliche Hintergrundinformationen dazu finden sich auch auf speziellen Seiten wie www.saeure-basen-ratgeber.de. Wer davon betroffen ist, kann vor allem mit einer Ernährungsumstellung etwas dagegen tun.

Auf basenbildende Nahrungsmittel setzen

Die wichtigste Maßnahme gegen eine schleichende Übersäuerung und damit einhergehende Leistungsschwäche, ist die Ernährung durch hauptsächlich basenbildende Lebensmittel. Diese finden sich vor allem in pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie bewirken bei der Verstoffwechselung die Entstehung eines pH-basischen Milieus im Körper und gleichen säurebildende Wirkstoffe aus. Ernährungsexperten raten deshalb, im Rahmen einer Basenkur für einige Zeit nahezu vollständig auf säurebildende Lebensmittel zu verzichten – und danach in der täglichen Ernährung ein Verhältnis von 1:4 von Säurebildnern und Basenbildnern einzuhalten.

Die wichtigsten Basenbildner in der Übersicht

– alle Obstsorten
– jedes Gemüse, außer Rosenkohl, Spargel und Artischocken
– alle Salate
– Kartoffeln – in allen Zubereitungsformen
– Wildreis
– Pilze
– Mandeln
– Sprossen
– Getränke: Kräutertees, grüner Tee, Mineralwasser


Säurebildner vermeiden

Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass auch sehr viele gesunde Nahrungsmittel säurebildend verarbeitet werden – und darunter auch die für sportlichen Aktiven so wichtigen eiweißhaltigen Lebensmittel sind. Als säurebildend gelten:

– alle Fleisch- und Fischsorten
– Produkte mit Ei
– Milchprodukte
– Getreideprodukte
– Hülsenfrüchte und Sojabohnen-Produkte
– Meeresfrüchte
– Pasta
– Getränke: Kaffee, Limonaden, Milchgetränke
– Fertiggerichte und Fast Food
– Snacks und Süßigkeiten

Unter dem Aspekt, eine Übersäuerung zu beheben, wird die gesunde Ernährung also durchaus etwas aufwendiger – was sich jedoch in vielen Fällen durch verbesserte Leistungsfähigkeit auszahlt. Und da sämtliche Kräuter, Früchte und Gemüse als Basenbildner nutzbar sind, ist auch für Vielfalt auf dem Speiseplan gesorgt. Nach einer basischen Fastenkur sollten aber durchaus wieder Säurebildner verzehrt werden, die für Sportler Eiweiß und Kohlenhydrate für Muskelaufbau und -funktionalität liefern. Im Verhältnis 20 Prozent Säuren und 80 Prozent Basen kann der Körper so seine optimale Balance finden.

 

Wer an Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche leidet, kann von einer sogenannten schleichenden Übersäuerung betroffen sein. Dieser lässt sich vor allem durch eine Ernährungsumstellung auf vorrangig basische Lebensmittel entgegen wirken.

Dieser Gastbeitrag wurde freundlicherweise von dem Spezialisten www.saeure-basen-ratgeber.de zur Verfügung gestellt.

Geschrieben von: Yevgen Popov

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