Fühlst Du Dich im privaten Leben glücklich und zufrieden? Ein ausgewogenes Leben zu führen, bedeutet nicht, die Dinge durch eine rosarote Brille zu sehen. Ein Erfolgstraining im Sinne von positiven Denken, Fühlen und Handeln durchzuführen, bedarf struktureller Überlegungen. Selbst wenn Du schon einige Entspannungstechniken kennst und vielleicht anwendest, sind trotzdem weitere wichtige Dinge im Alltag zu beachten, um die persönliche Wellness zu erreichen.
Ein Argument, dass ich ständig höre: “Ich habe keine Zeit. Nach der Arbeit kann ich soetwas nicht mehr machen.“
Wenn Du nach der Arbeit zu Hause gleich erschöpft in den Sessel fällst, dann wird Dir bewusst, wie abgespannt Du bist. Versuche es doch mal mit einem anderen Abendablauf und verabrede Dich mit jemandem nach der Arbeit zum Sport oder einer anderen Freizeitaktivität. Es sollte etwas sein, was in völligem Gegensatz zu Deiner Arbeit steht.

Folgende Tipps habe ich für Dich, um Balance zu finden und zu mehr Lebensqualität zu kommen

  • Überlege genau, welche Anti-Stress-Sportart am Ende der Arbeit für Dich optimal sein könnte. Wichtig ist, dass es Dir Spaß macht! Probiere einfach aus, was am besten zu Dir passt. Es kommt auf jeden Fall darauf an, dass Du Deinen Puls auf eine Frequenz von ca. 150-180 (minus Lebensalter) erhöhst. Dies tutz Deinem Kreislauf gut, verbessert die Ausdauer und baut Stress ab.
  • Vermeide möglichst viele Routinehandlungen. Wechsle ruhig mal die Sportart. Versuche etwas Neues, triff Dich mit anderen Bekannten und entwickle neue Ideen. Auch hier werden psychosomatische Störungen durch eine Körper-Seele-Balance ausgeglichen.
  • Entspannungstechniken am Tag können wahre Wunder bewirken: Mit einer Dauer von ca. drei bis acht Minuten kann Dein Gehirn sich vom Stress wenigstens kurzfristig erholen und Kraft für Neues schöpfen. Auch Gefühlschaos lässt sich dadurch schnell und effektiv beseitigen. Am besten eigenen sich hier die Entspannungstechniken aus dem Autogenen Training. Mach einfach eine Gedankenreise an schöne Orte oder Momente, um Deine Energiereserven bereitzustellen.
  • Vielen Menschen ist es auch möglich einen sogenannten Blitzschlaf zu trainieren, bei dem sie für etwa fünf Minuten tief entspannen können.
  • Führe am besten berufliche und private Dinge immer zu Ende, bevor Du mit einer neuen Aufgabe beginnst, sodass Dein schlechtes Gewissen Dich nicht mit einem „Das muss ich noch nachher fertig machen!“ unter Druck setzen kann. Auch Teilaufgaben fertiggestellten , egal ob privat oder auf der Arbeit, machen Dich glücklicher und zufriedener als mehrere angefangene und nicht zu Ende geführten Handlungen.
  • Nimm Dir Zeit, zusätzlich etwa zwanzig Minuten am Tag für Dich alleine zu sein. Erlerne am besten eine Entspannungstechnik, um Abstand zu gewinnen und in eigener Harmonie loslassen zu können. Du wirst es spüren, dass in Deiner Umgebung alle dankbar werden, wenn Du nach einer kurzen Erholungsphase wieder aufgeweckter, weitaus aufgeschlossener und selbstzufriedener zur Verfügung stehst!
  • Einmal in der Woche solltest Du in einer anderen Umgebung etwas unternehmen, Dich umsehen oder einfach wohlfühlen. Auch hier gilt es, nichts ist schlimmer als die zeitlich-örtliche Routine. Schau also einfach mal über den Tellerrand hinaus, mache einfach einen Spaziergang an unterschiedlichen Orten oder einen Einkaufsbummel in einer fremden Stadt. Auch die viel umstrittenen Kurzurlaube können sehr erfrischend sein, da sie ebenfalls die Lebensdynamik erweitern.

Wie Du siehst, sind Körper und Geist eng miteinander verbunden. Sie stehen in einer unmittelbaren Wechselbeziehung, bei der Dein mentaler Bewusstseinzustand den Ausgangspunkt für eine positive Lebensweise erbringt. Es geht also um die richtige Mischung zwischen Arbeit, Erholung und Freizeitaktivität und nicht etwa um allgemeines Abschalten. In unserer Gefühlswelt ist ein gesundes Maß an Stress erforderlich. Solche, quasi lebenserhaltenden äußeren Reize veranlassen unter anderem den Körper, Endorphine und andere chemische Substanzen auszuschütten, um den Organismus zu aktivieren. Solche psychosomatischen Reaktionen sind sinnvoll und nützlich. So produziert beispielsweise die Nebenniere Adrenalin, das uns in Angst machenden oder gefährlichen Situationen die Kraft zum Kampf oder zur Flucht gibt. Ein kurzer Adrenalinstoss im Alltag kann Deine Kreativität anregen und Dich zu höheren Leistungen bewegen. Wenn Du also diese natürliche Reaktion mit einem positiv-optimistischen Denken und Handeln verbindest, bist Du am ausgeglichensten und hast somit die beste Aussicht auf Erfolg!

Geschrieben von: Yevgen Popov

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