In diesem Artikel werde ich Dir einfache 10 goldene Regeln aufzeigen, die Dein Bauchfett verbrennen lassen, wenn Du Dich daran hältst. Es sind recht einfache und einleuchtende Erkenntnisse, die ich zum Teil durch Erfahrung und zum anderen in meiner sprachwissenschaftlichen und ernährungswissenschaftlichen Ausbildung gesammelt habe. Vielen wird von der Werbung vorgegaukelt, man schmeiße sich eine Pille ein, hänge sich ein Bauchtrainer um die Hüfte und das Fett würde sich von alleine verziehen. Andererseits wird von den „harten“ Trainern propagiert, langes und quälendes Training durchzuführen und eine brutale Diät einzuhalten. Ganz ehrlich: diese beiden Strategien sind von ihrem Ansatz auf das Versagen ausgerichtet, weil sie keinen dauerhaften Erfolg (wenn überhaupt) erzielen können.
Es ist nicht schwer und eigentlich muss man nicht besonders klug oder reich sein, um Fett am Bauch loszuwerden. Dazu gehört einfach nur Spaß an der Sache, sich fit und vital zu halten und ein wenig Disziplin zu haben. Am Anfang fällt es nicht leicht, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und alte Gewohnheit gegen neue zu tauschen fällt nicht immer leicht. Aber man kann nichts falsch machen, wenn man es versucht.

Versuche einfach diese 10 goldene Regeln einzuhalten – und Du wirst dein Bauchfett schneller loswerden als Du denkst

  1.  Negative Kalorienbilanz – Der wichtigste Punkt!

    Du musst – einfach gesagt – weniger aufnehmen als Du verbrauchst. Oder mehr verbrauchen, als Du aufnimmst an Kalorien. Zum einen geht es durch mehr Sport oder durch weniger Essen. Am besten einen gesunden Mix von beidem.  Ein Vorteil ist es, ein Ernährungstagebuch und Trainingstagebuch zu führen. So kann man sich am besten selbst kontrollieren, oder es einem guten Trainer zur Auswertung vorlegen, um Schwachstellen im eigenen Training und der Ernährung aufzudecken.

  2. Mehr Sport – Die Verbrennung anregen und Grundumsatz steigern!

    Egal, was es für Sport ist – Hauptsache Bewegung, die Dir Spaß macht und einen Ausgleich bringt. Für die optimale Fettverbrennung ist ein Mix aus Ausdauertraining und Krafttraining (Hypertrophietraining) am besten geeignet. Durch das Krafttraining vergrößert sich die Mitochondrienanzahl (Kraftwerke, in denen Energie verbraucht wird) und dadurch erhöht sich der Grundumsatz. Du verbrauchst somit in Ruhe mehr Energie und verlierst so Dein Fett auch effektiver. Durch das Ausdauertraining (Dauermethode und Intervallmethode am besten abwechselnd) wird einfach insgesamt mehr Energie (Kalorien) umgesetzt und Du erreichst dadurch eine negative Kalorienbilanz. Folge: das Fett wird verbrannt!
    Desweiteren hat jeder Mensch einen „Sipack“. Bei den meisten Menschen ist er allerdings unter einer Fettschicht vergraben. Und diese muss runter, damit der Sixpack zum Vorschein kommt. Und der Sixpack ist genau so ein Muskel, wie alle anderen, der auch trainiert werden muss. Dazu später ein gesonderter Artikel.

  3. Mehr Alltagsaktivität – Mehr Lebensfreude und Ausgeglichenheit!

    Jeder Schritt macht fit – so lautet die Parole! Fahre Fahrrad, statt Auto; gehe mehr zu Fuß, steig einfach zwei Haltestellen früher aus; Nimm Treppen, anstatt den Aufzug zu fahren; Diese Aktive Alltagsbewegung bringt Dich in Schwung und verleiht Dir neue Kraft. Auch Deine Psyche wird sich bei Dir bedanken – durch mehr Bewegung wird im Gehirn mehr Serotonin produziert und Du wirst Dich einfach glücklicher, zufriedener und ausgeglichener fühlen. Probier es einfach aus! Es ist wirklich nicht schwer, einfach machen!

  4. Mehr Wasser – fit und schlank durch richtiges Trinken!

    Durch eine erhöhte Wasserzufuhr erhöht sich auch der Grundumsatz um ca. 10%. D.h., es werden mehr Kalorien umgesetzt und dem Fett bleibt nichts anderes übrig, als verbraucht zu werden. Aber nicht nur wegen der Fettverbrennung sollte man mehr Wassers trinken – auch wegen der verbesserten Leistungsfähigkeit und dem Elektolytausgleich. Außerdem entstehen bei der Fettverbrennung freie Radikale, die dann (wenn sie durch Antioxidantien gebunden werden) durch das Wasser ausgespült werden. Trinke mindestens 3-4 Liter täglich. Normales Wasser, ohne Etwas und schon gar nicht irgendwelche Energy-, Sportdrinks und Fettverbrennungsgetränke. Reine Geldverschwendung und meistens kontraproduktiv.

  5. Verzicht aus – Genuss an!

    Fett am Bauch zu verbrennen, heißt nicht gleich auf Süßigkeiten, Pizza und Burger zu verzichten. Die Betonung liegt hier auf GENUSS! Es sind alles Genussmittel und sollten wirklich genossen werden, wenn man unbedingt darauf einen Heißhunger hat. Kompletter und strikter Verzicht kann am Anfang  sehr problematisch sein und sollte unterlassen werden. Ich empfehle (aus eigener Erfahrung) sich eine Höchstmenge an „Genussmitteln“ (z.B. Schokolade) in einer Woche zu erlauben (z.B. 50g Schokolade in einer Woche) und diese dann auch mit viel Zeit und Genuss zu verzehren.

  6. Schlechte Fettzufuhr reduzieren – richtige Fette erhöhen!

    Schlechte Fette sind Transfette und alles, was an Fett in Fertigprodukten steckt. Die richtigen Fette sind Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren (siehe den Beitrag über Omega-3 Fettsäuren). Verwende mehr Leinöl und Rapsöl; verzichte auf Margarine und verwende Butter sparsam. Am besten fettfreies Fleisch, welches sehr dunkel ist (Rindfleisch). Es enthält mehr Kreatin und Carnitin. Somit deckst Du den Bedarf an diesen beiden Stoffen. Iss am besten täglich eine Handvoll Nüsse und verzichte auf Fertigprodukte. Denn neben dem hohen Fettanteil haben sie auch einen sehr sehr hohen Salzanteil, was dich aufschwemmen lässt und sehr schlecht für den Blutdruck ist.

  7.  Einfache Kohlenhydrate meiden – mehr komplexe Kohlenhydrate fürs Wohlbefinden!

    Zucker und Süßigkeiten sind einfache Kohlenhydrate, die schnell ins Blut gelangen und den Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigen lassen. Wenn der Zucker nicht sofort verbraucht wird, wird er in Glykogen und dann ins Speicherfett überführt. Dann wird Insulin ausgeschüttet, was den Blutzuckerspiegel schnell sinken lässt unter das Ausgangsniveau. Dann entsteht Heißhunger. Deswegen sehr sparsam mit einfachen Kohlenhydraten umgehen. Am besten sind langkettige Kohlenhydrate (Vollkornprodukte allgemein, die sehr dunkel und faserreich sind), weil sie nur langsam den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen und somit auch den Blutzuckerspiegelabfall und Heißhunger nicht aufkommen lassen. Außerdem enthalten die komplexen Kohlenhydrate viele Ballaststoffe, die die Darmtätigkeit anregen und eine Cholesterinbindende Wirkung haben.

  8. Mehr Eiweiß – der Baustoff für den Körper!

    Eiweiß hat thermogene Wirkung, d.h. die Thermogenese oder die Wärmebildung im Körper wird angeregt. Dadurch erhöht sich auch der Grundumsatz und der Kalorienverbrauch wird somit angeregt. Außerdem hat eine erhöhte Eiweißzufuhr positiven Effekt auf den schnelleren Muskelaufbau und Regeneration. Ebenso wird aus dem Eiweiß im Gehirn Serotonin gebildet, was uns glücklich und eine Reduktion bzw. eine Diät erträglicher macht. Nicht nur Dein Immunsystem wird sich über die optimale Eiweißversorgung freuen – auch dein Bauchfett wird schneller schwinden, wenn Du mehr Eiweiß verzehrst und an Kohlenhydraten und Fett sparst.

  9. Mehr Gemüse und weniger Kohlenhydrate!

    Versuche auf ausgemahlenes Mehl und Frischteigprodukte (Nudeln, weiße Brötchen usw.) zu verzichten. Verzehre dazu mehr Gemüse. Denn es enthält sehr viele Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die Dir helfen, das Bauchfett zu mobilisieren. Eine leichte Kohlenhydratreduktion kann schon viele Wunder bewirken – kombiniert mit Kraft- und Ausdauertraining wird dein Bauchfett Schritt für Schritt schmelzen!

  10. Disziplin und Konstanz sind die besten Fatburner!

    Verzichte auf alle Fatburner, die es nahezu überall zu kaufen gibt. Die meisten von ihnen taugen nichts und sind reine Geldverschwendung und teurer Urin. Das einzige worauf ich plädiere, ist ein gut ausbalanciertes Präparat, welches Chrom, Zink, Magnesium, Eisen und Vitamin B-Komplex + Vitamin C enthält. Auch von Omega-3 Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel halte ich nur Gutes. Wenn Du Dich allerdings sehr abwechslungsreich und ausgewogen ernährst (wie oben beschrieben), dann sind Nahrungsergänzungsmittel nicht von Nöten, kann aber bei Mangelernährung sehr hilfreich sein.

    Wenn Du mit Lust und Laune diese 10 Tipps einhältst und das über einen längeren Zeitraum (min. 9 Monate), dann werden sich dauerhafte Erfolge einstellen und definitiv kein Jojo Effekt muss befürchtet werden. Und das alles ganz einfach mit nur ein paar Grundsätzen. Es liegt jetzt alles an Dir.

Geschrieben von: Yevgen Popov

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