Ich denke jeder von uns kennt diese Situationen: Das Telefon klingelt, tausend Dinge sind zu erledigen und der Chef will in letzter Minute, dass Du noch etwas für ihn erledigst. Ob im Büro, zu Hause oder sogar in der Freizeit, überall lauert die Gefahr, sich selbst und damit seinen Körper zu überlasten. Wissenschaftler sind sich einig: Zu viel Stress macht uns krank!

Schlafstörungen, Magenschmerzen und nächtliches Zähneknirschen sind hierbei noch die kleinsten Übel.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mittlerweile Stress zur größten Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts erklärt. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, lässt uns diese Zivilisationskrankheit sogar schneller altern.

Lass es deshalb nicht so weit kommen! Hier sind fünf Tipps, wie man sich dem Stressterror entziehen kann.

1. Konzentriere Dich auf eine Aufgabe

Unsere Multi-Tasking Welt verführt uns dazu, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Effektiver arbeitest Du aber, wenn Du Dich auf eine Sache konzentrierst. Das kostet Dich weniger Energie und hilft, Fehler zu vermeiden.

2. Denke nicht an das, was in Zukunft anliegt, sondern lebe den Moment

Erledige eine Arbeit nach der anderen. Es wird vorkommen, dass Du Dich bei diversen Tätigkeiten erwischst, wo Du an etwas anderes denkst, als an Deine aktuelle Aufgabe. Versuche folgende Übung:

  • Lass Deine Arbeit, oder was auch immer Du gerade tust, liegen.
  • Atme tief ein, und halte die Luft 2 Sekunden lang an.
  • Lenke all Deine Gedanken nur auf deine aktuelle Tätigkeit.
  • Denke so oft es geht an „L.m.a.A“, was nichts anderes heißt, als „Lächle mehr als Andere“.
  • Erst wenn Du Dir das bewusst gemacht hast, kannst Du mit der eigentlichen Aufgabe fortsetzen.

3. Schaffe Dir einen Gegenpol zur Arbeit

Hobby, Sport und Familienleben dürfen nicht zu kurz kommen – egal wie groß Dein Zeitdruck ist.

Leben funktioniert nicht nach dieser Methode: Beruflich ein Profi, privat ein Amateur. Wenn Du keinen Ausgleich zu Deiner Tätigkeit findest, dann wird früher oder später Deine Leistungsfähigkeit sehr leiden.

4. Nimm Dir bewusst Auszeiten

Kurze Pausen helfen Dir, effektiver zu arbeiten. Du wirst es selbst feststellen: Auszeiten zwischen verschiedenen Aufgaben geben Dir Zeit, Deine Gedanken zu ordnen und sich neu zu konzentrieren.

5. Schalte Deine Stressfaktoren ab

Es können Kleinigkeiten sein, die Dich in Deiner Umgebung stressen: Das Licht flackert, der Computer brummt, etc. Überlege, was Dich konkret nervt und versuche diesen Stressfaktor abzustellen.

Frage Dich immer wieder diese Fragen, wenn Du merkst, dass Du in Stress kommst

  • Was ist wichtig? Das hat höhste Priorität. Alles andere kann warten.
  • Was ist weniger wichtig? Das kann an andere (z. B. Mitarbeiter) weiterdeligiert werden.
  • Was ist dringend? Wenn es dringend und wichtig ist, dann selber und sofort erledigen. Ist es dringend, aber nicht wichtig – dann auch weiter delegieren.
  • Was kommt in den Papierkorb? Unnütziges, Lästiges sofort vom Tisch räumen!

Die regelmäßige Nachkontrolle Deines Tages ist äußerst wichig! Nicht nur, um die erledigten Aufgaben zu kontrollieren und die nicht erledigten Aufgaben in den nächsten Tag einzuplanen, sondern um Deine persönliche Vorgehensweise zu optimieren!

Noch eine alte chinesische Weisheit zum Schluß:

„Vermögen wir alle nur einen Tag höflich zu sein: Die Feindschaft unter den Menschen würde sich in Liebe wandeln.“

Geschrieben von: Yevgen Popov

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